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Interview mit Rustam & Zap-O!

April 9, 2018

Dies ist ein Ausschnitt des Interviews, das Sandra Sickel vom Loudartio Musik Blog mit Rustam und Zap-O! im Januar 2018 geführt hat.

 

Spaß an der Musik

 

Das Wichtigste für das Trio ist es, Spaß am Musik machen zu haben.

 

Sebastian: „Sonst brennt man aus. Deswegen stehen auch so viele Bands so stocksteif auf der Bühne. Weil dort immer feststeht, es muss den bestimmten Sound haben, es muss immer der Song gespielt werden, so wie er auch auf der CD klingt.“

 

Regelmäßig fordern sie sich heraus.

 

Sebastian: „Wir versuchen an uns zu wachsen und suchen uns nicht die leichtesten Lösungen, damit wir in 5 Jahren noch bessere Musiker sind. Kurz vor einem Tonstudio Termin hatten wir zum Beispiel den Moment, an dem wir alles nochmal an einem Song umwerfen wollten. Und da haben wir auch mit uns gehadert. Doch hat Rustam dann gesagt: Nein, es gibt da keine Ausreden. Wir wollen das das gut wird und nicht den einfachsten Weg als Lösung nehmen. Denn wenn man sieht, wie wir uns entfalten und wie viel Spaß und Freude wir an der Musik haben, dann erreicht das auch das Publikum.“

 

The New Hornets und was dahinter steckt

 

Die Band The New Hornets gibt es erst seit rund einem halben, dreiviertel Jahr. Sebastian und Peter haben bereits vorher schon mehrere Jahre in bekannten Leipziger Rock’n’Roll/Rockabilly Bands gespielt. Im Sommer letzten Jahres kamen die beiden dann auf die Idee, etwas zusammen zu machen.

Dann haben die Beiden angefangen einen passenden Schlagzeuger über Facebook zu suchen, wo ihnen ein Bekannter Rustam empfohlen haben.

 

Sebastian: „Ich war dann auf seinem Profil. Zu der Zeit hatte er noch 9 kg mehr Muskelmasse gehabt, weil er ganz viel im Fitnessstudio war und hat sehr viele Metal-Sachen getrommelt. Da habe ich mir dann gesagt, den schreibe ich nicht an. Der hat doch gar keine Lust auf das was wir machen wollen. Wir wollen unser Geld damit verdienen. Wir müssen dementsprechend auf Hochzeiten auch Tanzmusik spielen. Wir wollen aber genauso eigene Songs schreiben. Da habe ich halt von vornherein vorurteilshaft gedacht, da sagt er nein.“

 

So kann man sich irren. Denn als sie ihn angeschrieben haben, hat es gleich bei der ersten Probe gefunkt. Musikalisch haben sie sich gefunden und jeder konnte sich ausprobieren. Rustam war von der Idee angetan, die Cover Songs nach und nach mit eigenen Songs zu vermischen, um irgendwann in ein paar Jahren nur noch die eigenen Songs zu spielen.

 

Ihre Musik

 

Selbst können sie noch nicht so richtig beschreiben, wie ihre Musik klingt oder in welche Richtung sie gehen wird. Ihre neuste CD „Just Good Music“ ist ein kompletter Mix. Da passt eigentlich nicht ein Lied an das Nächste, weil sie „einfach drauf los“ gemacht haben, einfach wie sie Bock hatten.

 

Sebastian: „Dort hört man auch die Entwicklung. Wir haben 15 Lieder aufgenommen und zumindest wir können nachvollziehen, schau mal – den haben wir am Anfang gemacht, oder hier haben wir uns nicht so viel zugetraut, oder bei diesem Song sind wir richtig weit weggegangen.“

 

Man merkt, es gibt noch nicht wirklich einen roten Faden. Das macht es aber auch mega spannend. Denn sie sind am Anfang einer Reise und laden dich auch gleich über die Social-Media-Kanäle dazu ein, hautnah dabei zu sein und ihre Entwicklung zu beobachten. Also wenn dir ihre Musik gefällt, Facebook-Seite liken und gespannt sein, was noch kommt. Wer weiß, wie die Drei in 5 Jahren klingen?

 

Rustam: „Wir experimentieren einfach, jammen drauf los und merken dann zum Beispiel: Ah okay, hier probieren wir mal Jazz.“

Sebastian: „Für mich war es am Anfang total schwer, meine musikalischen Scheuklappen abzuwerfen, denn ich habe die letzten 6-7 Jahre in einer Rock’n’Roll Rockabily Band gespielt. Und da ist ziemlich klar, wie was zu klingen hat. Das ist auch mein Wohlfühlbereich. Country haben wir auch gemacht. Und jetzt geht alles. Und jetzt musste ich erstmal lernen, man darf auch diesen Akkord spielen oder in eine andere musikalische Richtung denken. Ich denke wir werden unseren eigenen Stil sicherlich erst in der nächsten Zeit finden. Noch haben wir ihn nicht gefunden.“

 

Aktuelles

 

Aktuell sind The New Hornets dabei, viel Zeit im Proberaum zu verbringen – jede Woche ist Pflicht. Aber auch Konzerte geben sie regelmäßig.

 

Sebastian: „Es ist ein Mischmasch aus Praktikabilität, um Geld zu verdienen und Flexibilität, bei der wir uns künstlerisch ausleben können. Das ist ein kleiner Spagat, aber das wollen wir ja so.“

 

Rustam: „Wir hatten viele Proben. Wir haben aber auch gemerkt, dass wir noch mehr Konzerte benötigen, um uns auf uns gemeinsam einzustimmen. Verschiedene Künstler, unterschiedliche akustische Möglichkeiten, die hier eine Rolle spielen. Das zweite Konzert lief auch gleich viel besser. So finde ich es wichtig, nicht nur für sich selbst zu lernen, sondern auch das miteinander zu lernen. Die Kommunikation auf der Bühne. Wir haben alle schon Konzerterfahrung, aber halt noch nicht genug miteinander. Niemand hat Angst. Wir machen einfach.“

Das ganze Interview findet ihr auf der Website Loudartio - Musik Blog (https://www.loudartio.de/the-new-hornets-interview/).

 

 

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